Igelleistungen

Ich biete Ihnen eine ganze Reihe von besonderen, aber heutzutage nicht mehr wegzudenkenden Leistungen an:

Ultraschall des kleinen Beckens

Mit Hilfe einer speziell geformten, sehr hochauflösenden Ultraschallsonde können Eierstöcke, Gebärmutter, Harnblase und Darm von der Scheide aus untersucht werden. So können wir gutartige und krankhafte Befunde sehr genau darstellen und unterscheiden, die bei der Tastuntersuchung schwierig oder auch gar nicht feststellbar sind, so dass diese Technik in der modernen Frauenheilkunde inzwischen fast unverzichtbar geworden ist.
Auch zur Bestimmung des günstigen Empfängniszeitpunktes eignet sich der Ultraschall hervorragend.

Wenn Sie zur Erhöhung der Sicherheit einer Krebsvorsorgeuntersuchung oder zur Kontrolle der Spirale eine Ultraschalluntersuchung wünschen, gehört diese nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung.

Ultraschall der Brustdrüse

Die gesetzliche Vorsorgeuntersuchung, wie sie von der Krankenkasse bezahlt wird, beinhaltet die Tastuntersuchung der Brustdrüsen ab dem 30. Lebensjahr und die regelmäßige Mammographie zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr. Für die Früherkennung des Brustkrebses, der häufigsten Krebserkrankung der Frau, ist neben diesen Untersuchungen auch ein Brustultraschall eine sinnvolle Ergänzung, z.B. als Intervalluntersuchung zwischen zwei Mammographien. Bei jungen Frauen ist auf Grund des dichten Drüsengewebes die Ultraschalldiagnostik der Mammographie überlegen.

Blasenkrebsfrüherkennung

Etwa 3% aller Krebserkrankungen sind Karzinome der Harnblase. In Deutschland erkranken etwa 24.000 Menschen jährlich neu an Blasenkrebs. Leider wird eine Krebserkrankung der Harnblase häufig erst spät festgestellt, da Frühsymptome oft völlig fehlen. Mit dem NMP22 Bladder-Check steht uns ein einfaches Testverfahren zur Früherkennung des Harnblasenkarzinoms zur Verfügung. Das NMP 22 (nukleäres Matrixprotein) ist ein Eiweißmolekül, das von Krebszellen der Harnblase produziert wird und bei Vorliegen von Blasenkrebserkrankungen mit dem Urin ausgeschieden wird. Fällt der Test positiv aus, sind weitere Untersuchungen nötig.

Darmkrebsfrüherkennung

Der immunologische Stuhltest bietet gegenüber den früher bekannten Testbriefchen einige Vorteile: er spricht auf geringere Blutspuren an, so dass ein Karzinom früher auffallen kann, eventuell auch schon Vorstufen entdeckt werden. Es können auch höher gelegene Blutungsquellen im Dünn- und Dickdarmbereich erfasst werden, die bei der Darmspiegelung nicht eingesehen werden können. Vor der Stuhlgewinnung muss keine besondere Diät beachtet werden. Dieser Test wird ab dem 50. Lebensjahr jährlich von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Die neuste Generation von Stuhluntersuchungen ist der Enzymatischer M2PK Test zur Früherkennung von Dickdarmkrebs, dieser weist kein Blut im Stuhl, sondern ein tumorspezifisches Enzym nach, das von allen Krebstumoren produziert wird. Während der konventionelle Stuhltest lediglich 30% der Darmkrebstumore entdeckt, liegt die Trefferquote beim M2PK-Test deutlich höher, bei >85%. Da der M2PK-Test unabhängig von verstecktem Blut ist, können daher blutende, aber auch nicht blutende Polypen oder Darmtumore entdeckt werden. Aber auch andere Tumore des Magen-Darm-Trakts sowie entzündliche Darmerkrankungen können zu einem auffälligen Testergebnis führen. Fällt der Test positiv aus, sind weitere Untersuchungen nötig.

Laborwunschleistungen

Mithilfe einer differenzierten Hormonuntersuchung kann die Eierstockfunktion überprüft werden. Das ermöglicht ein frühzeitiges Erkennen von hormonellen Störungen und zudem kann geklärt werden, ob Sie Maßnahmen zur Schwangerschaftsverhütung treffen müssen. Außerdem kann, wenn Sie es wünschen, eine optimale Einstellung einer Hormonersatztherapie ermöglicht werden. Vor allem in der natürlichen Hormonersatztherapie nach Rimkus sind Hormonuntersuchungen unerlässlich.

Dünnschicht-Zytologie (Thin-Prep Test)

Bei früher Erkennung kann der Gebärmutterhalskrebs rechtzeitig behandelt und geheilt werden.
Die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung mittels eines Zellabstriches vom Gebärmuttermund hat zu einem Rückgang der Sterblichkeit um ca. 70% geführt. Seitdem hat sich jedoch der Test, der immer noch eine hervorragende Methode zur Früherkennung von Krebserkrankungen und deren Vorläufern darstellt, technisch nicht geändert. Ein Schwachpunkt der normalen Abstriche ist, dass die Beurteilung der Zellen durch viel Blut, Schleim oder Entzündungszellen dem Untersucher am Mikroskop große Schwierigkeiten bereitet. Durch Zellüberlagerungen kann es daher auch zu Fehldiagnosen kommen.

Der Thin-Prep Test verbessert die Präparatequalität, störende Beimengungen werden zu einem großen Teil entfernt und nahezu alle abgestrichenen Zellen gelangen zur Untersuchung. Im Rahmen der Vorsorge gehört diese Untersuchung nicht zum Leistungsumfang der Gesetzlichen Krankenkassen.

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